Ein Beispiel soziologischer Kritik an feministischen Mythen

Wir haben auf Allesevolution.wordpress.com oft diskutiert, ob innerhalb der Soziologie tatsächlich auch Kritik an Gender existiert. Es ist in der Tat nicht ganz einfach, fündig zu werden. Insofern gebe ich den Kritikern der Soziologie schon recht, dass zumindest der Eindruck entstehen muss, im Fach selbst nehme man gewisse feministische Mythen einfach so hin.

Da ich nun einmal Vertreter dieses so in Veruf geratenen Faches bin, bin ich natürlich neugierig geworden, ob es nicht doch mehr soziologische Genderkritik gibt. Ich muss sagen, die meisten Funde via Google Scholar sind Beiträge von Frauen zur Geschlechterfrage und diese tendieren in die altbekannte feministische Richtung. Dennoch bin ich fündig geworden und habe eine Publikation gefunden, nach kurzer Suche, wo es um häusliche Gewalt geht. Ich zitiere:

Die Vergeschlechtlichung häuslicher Gewalt als überwiegend männlich hat sich trotz gegenläufiger wissenschaftlicher Ergebnisse als erstaunlich resistent erwiesen, als gesellschaftliches Vorurteil, worunter ein besonders informationsresistentes Stereotyp zu verstehen ist (..), mit diskriminierenden Wirkungen nicht nur auf geschlechter- und familienpolitischer Ebene, sondern auch in Form der selektiven Wahrnehmung und Sanktion häuslicher Gewalt durch Medien, Öffentlichkeit, Polizei, Justiz und sogar durch die im Gewaltdrama involvierten Personen selbst.

Dieses findet man in dem Kapitel “Zusammenfassung und Ausblick” des Buches “Tatort Familie” von Siegfried Lamnek und anderen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, diese Publikation intensiver zu studieren, aber es scheint sich zu lohnen. Und natürlich freue ich mich, dass ein bekannter Fachvertreter wie Siegfried Lamnek hier deutlich Stellung nimmt, unter anderem auch mit der Aussage:

Der geschlechterpolitische Bias ist forschungs- und gesellschaftspolitisch zu überwinden.

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28 Responses to Ein Beispiel soziologischer Kritik an feministischen Mythen

  1. Leszek says:

    Hi Lomi,
    also Lamnek, sehr schön.
    (Ich besitze seine Lehrbücher über “Theorien abweichenden Verhaltens”)

    Ergänzend sei dazu kurz gesagt: Ein wichtiger Teil der Forschungsbefunde zu Männern als Opfer häuslicher Gewalt geht auf den Soziologen und Gewaltforscher Murray A. Strauss zurück. Dieser hat auch auch die Conflict Tactics Scales-Methode (CTS-Methode) entwickelt, eine der wichtigsten Forschungsmethoden in der zeitgenössischen Gewaltforschung.

    Seine Homepage findet sich hier:

    http://pubpages.unh.edu/~mas2/

    • suwasu says:

      Danke, Leszek!

      Ich kenne Lamnek vor allem als Lehrbuchautor in Sachen Qualitative Sozialforschung.

      Ich denke mal, dass es ohnehin noch mehr Soziologen gibt, die sich mit feministischen Mythen auseinandersetzen. Ein ebenfalls von Lamnek herausgegebener Sammelband zur Jugendgewalt enthielt einen Text über die geschlechtsspezifische Strafverfolgung. Und Klaus Hurrelmann war es, der die “Jungenkrise” populär gemacht hat.

      Abgesehen davon arbeiten sich ja eh vor allem die Leute an der Soziologie ab, die sie sowieso nie gelten lassen würden als Erkenntnisquelle. Insofern ist es fast schon müßig, sich um Beispiele zu bemühen.

      • Seitenblick says:

        > Abgesehen davon arbeiten sich ja eh vor allem die Leute an der Soziologie ab, die sie sowieso nie gelten lassen würden als Erkenntnisquelle. Insofern ist es fast schon müßig, sich um Beispiele zu bemühen,

        Nein, bitte nicht an den Ignoranten orientieren.
        Ich finde die Sammlung, die hier gerade entsteht, sehr gut und informativ. Mir ist aus Studientagen ja auch klar, dass es in der Soziologie natürlich diesbezüglich kritische Stimmen gibt. Aber sie sind verstreut und quasi “halb-unsichtbar”.

        Ich finde, dieser Thread “Soziologen mit begründeter Feminismuskritik” sollte ruhig weiter wachsen. Egal, ob nun dir, Leszek oder jemand anderem weitere passende Autoren begegnen.

      • Seitenblick says:

        Und dann sollte in diesem Zusammenhang wohl auch noch Harald Eia genannt werden.
        Nicht nur, weil er für die schöne Mischung “studierter Soziologe”, Unterhaltungskünstler und Dokumentarfilmer steht. Sondern vor allem, weil seine Arbeit eine Debatte auslöste, die lt. wikip “zur Schließung des vom Nordischen Ministerrat gegründeten und an der Universität Oslo angesiedelten Gender-Instituts im Dezember 2011” führte.

        Der gehört damit wohl mit in diese Spurensuche.

      • Leszek says:

        “Und dann sollte in diesem Zusammenhang wohl auch noch Harald Eia genannt werden.”

        Stimmt.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Eia

    • Leszek says:

      Und neben den von Arne Hoffmann kürzlich bereits genannten Soziologen Walter Hollstein, Gerhard Amendt und Anthony Synnott wäre auch noch Catherine Hakim zu erwähnen:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Catherine_Hakim

      http://www.amazon.de/gp/product/0199242100/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=0199242100&linkCode=as2&tag=cuncti-21

      Auch bei Tammy L. Hodo, Mitautorin von “When Women Sexually Abuse Men: The Hidden Side of Rape, Stalking, Harassment, and Sexual Assault”,

      http://www.amazon.de/When-Women-Sexually-Abuse-Men/dp/0313397295/ref=la_B000APFNDE_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1405077841&sr=1-2

      einem Standardwerk zu Männern als Opfer sexueller Gewalt durch Frauen scheint es sich um eine Soziologin zu handeln:

      https://sociology.vcu.edu/person/tammy-l-hodo/

  2. Och Göttin, eine Stimme unter Tausenden. Ein Rufer in der Gendawüste. Er hat ja auch gleich Abzüge in der B-Note bekommen, weil er es wohl wagte die Worte “Furie Feminismus” zu zitieren. Es wird vom “Gespenst des Maskulinismus” geträumt…sind das Albträume?

    “Aber muss man denn “Furie Feminismus” schreiben, auch wenn es ein Zitat ist. Wäre ich keine Frau, ich hätte diesem fundierten Buch die fünf Sterne gegönnt.”

    http://www.amazon.de/product-reviews/3531167774/ref=dp_top_cm_cr_acr_img?ie=UTF8&showViewpoints=1

    Ich gehe mal davon aus es handelt sich um eine Soziologin oder ähnliches. Entweder ist deren Persönlichkeit gespalten oder doch das Fach Sozioliogie. Können die nicht mehr anders als in Geschlechtern zu denken? Sind also eigentlich doch schon der “Vergeschlechtlichung” zum Opfer gefallen …? Wissen-schaft-lerin aus Betroffenheit, oder wie?

    • suwasu says:

      … ja, es ist eine Stimme unter vielen, gefunden nach recht kurzer Suche. Es ist immerhin ein Indiz dafür, dass es a) im Fach Kritik gibt und b) wahrscheinlich ist, dass noch mehr sich dazu geäußert haben.

      Lies mal Leszeks beide Kommentare hier, da kommen noch mehr Beispiele.

      • Es wäre zu wünschen, nur sehe ich einfach den Einfluß der Gendaleute. Dieser nimmt zu, statt ab. Obwohl die nicht bereit sind dem Danisch seine eigentlich einfache Frage nach den Inhalten von Genda-Studios zu beantworten. Die gehen lieber vor Gericht, um ihre Gendareien weiter geheim betreiben zu können. Der Fall ist Dir bekannt?

        Es ist zu vermuten, daß sich ein an den Haaren herbeigezogener, frei erfundener Unsinn in den Sozialwissenschaften breit gemacht hat und sich weiter breit macht. Übrigens sollen die anderen Wissenschaften nicht denken sie seien sicher … die kommen auch noch an die Reihe …

        Beispiele für “gute” Soziologen-Argüsse finde ich immer wieder bei dem Michael Klein. Da stehen mir oft die Haare und manchmal lache ich auch Tränen. Ist wie, wenn mir Astronauten die Vorzüge von Weltraumaufzügen anpreisen. 🙂

    • Sich mit dem Buchstabenzähler zu unterhalten ist leider reine Zeitvergeudung. Für ihn ist seine Meinung das einzige, was zählt in der Welt. Was war ist, steht ihm schon vorher fest. Er ist felsenfest davon überzeugt, als einziger den Stein der Weisen erkannt zu haben und lässt allenfalls noch solche gelten, die ihm nach dem Munde reden. Seine Meinung ist wie ein Schlachtschiff in den Weiten des Meeres, das von keiner Welle des Zweifels umgestoßen werden kann. In dieser Hinsicht ist er den Radikalfeministinnen sehr ähnlich.

      • Du hast immerhin schon gemerkt, daß persönliche Angriffe eine leichte Sache sind. Hast Du auch Argumente, oder trägst Du Deine Abneigung gegen mich einfach nur mit Dir herum?

        Ich zumindest habe in Deinem Kommentar kein Argument gefunden. Übrigens sollte man den Stein der Weisen nicht nur erkennen, man sollte auch dran lecken! – Denn wer einmal hat geleckt, der weiß wie’s schmeckt …

      • Für diese Abneigung hast du hart gearbeitet. Jetzt kannst du dich zurücklehnen und die Erträge deiner Arbeit genießen.

      • “…die Erträge deiner Arbeit genießen.”

        So wichtig bin ich nun nicht und es ist mir auch wurst ob Du eine Abneigung hast.

        So, nun lass uns keine Zeit mehr sinnlos verblasen. Von Dir kommen eh keine Argumente. 😦

  3. Leszek says:

    Dann wäre natürlich noch der Soziologe Christoph Kucklick zu nennen, Autor des Standardwerkes zur historischen Entstehung des männerfeindlichen Diskurses:

    Das unmoralische Geschlecht: Zur Geburt der Negativen Andrologie

    http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/das-unmoralische-geschlecht/kucklick-christoph/products_products/detail/prod_id/23307883/

    http://www.zeit.de/2012/16/DOS-Maenner

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geschlechter-debatte-wie-maenner-seit-200-jahren-verteufelt-werden-a-828723.html

    Zwar kein Soziologe, aber zumindest Sozialwissenschaftler, nämlich Politikwissenschaftler, ist Peter Döge,

    http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_D%C3%B6ge

    der in Deutschland zum Thema “Männer als Opfer häuslicher und sexueller Gewalt” geforscht hat:

    http://www.amazon.de/M%C3%A4nner-ewigen-Gewaltt%C3%A4ter-Peter-D%C3%B6ge-ebook/dp/B00F685TXE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1405082224&sr=8-1&keywords=peter+d%C3%B6ge+m%C3%A4nner

    • suwasu says:

      Stimmt, der Kucklick ist natürlich ein Paradebeispiel.

      Gewissermaßen kann man auch Katharina Rutschky zitieren, die zwar nicht als Soziologin arbeitete, aber eine war.

  4. LoMi,

    ich hab dir gemailt.

  5. Leszek says:

    Alexander Ulfig, Mitbetreiber von Cuncti, hat Philosophie und Soziologie studiert:

    http://www.freiewelt.net/author/dr-alexander-ulfig/

    Und Warren Farrell hat Sozial- und Politikwissenschaften studiert:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Warren_Farrell#Early_life_and_education

  6. Leszek says:

    Zwar nicht Soziologe, aber Politikwissenschaftler ist Adam Jones, ein internationaler Experte für das Thema “Menschenrechtsverletzungen gegenüber Jungen und Männern”:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Adam_Jones_%28Canadian_scholar%29

    Und der bekannte pro-maskulistische Psychologe Roy F. Baumeister ist übrigens Sozialpsychologe, was ja auch zumindest eine an die Soziologie angrenzende sozialwissenschaftliche Disziplin darstellt:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Baumeister

    Günther Buchholz, der einige lesenswerte sozialwissenschaftlich fundierte Texte zum Thema Männerrechte und Feminismuskritik aus linker Perspektive verfasst hat, ist übrigens Wirtschaftswissenschaftler:

    http://frankfurter-erklaerung.de/2014/07/europas-finanzmaerkte-schalten-wieder-auf-krise-um/

    Man sieht also: Die Männerrechtsbewegung wäre ohne Soziologen und andere Sozialwissenschaftler wohl in mancherlei Hinsicht ziemlich aufgeschmissen.

  7. Leszek says:

    Esther Vilar hat Medizin, Pschologie und Soziologie studiert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Esther_Vilar

    Bei denjenigen Beispielen von Sozialwissenschaftlern, die keine Soziologen sind, die ich in meinen Beiträgen nannte, habe ich mich auf solche sozialwissenschaftliche Disziplinien wie Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Sozialpsychologie beschränkt, die man quasi als an die Soziologie angrenzende Disziplinen beschreiben könnte.
    Darüber hinaus könnten natürlich noch einige weitere Personen mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund (z.B. in Psychologie, Pädagogik oder Sozialpädagogik und anderes) genannt werden, (denken wir z.B. auch an Arne Hoffmann als Medienwissenschaftler), aber die lasse ich mal weg, damit wir uns nicht zu weit von der Soziologie entfernen, die ja das eigentliche Thema dieses Artikels ist.

  8. Leszek says:

    Ein Standardwerk zum Thema “Weibliche Gewalt in Partnerschaften” schrieb der Partnerschaftssoziologe Bastian Schwithal:

    Bastian Schwithal – Weibliche Gewalt in Partnerschaften: Eine synontologische Untersuchung

    http://www.amazon.de/Weibliche-Gewalt-Partnerschaften-synontologische-Untersuchung/dp/3833431563

    Keine Soziologin, aber Politikwissenschaftlerin ist Charli Carpenter, die ein wichtiges Werk zum Thema “Menschenrechtsverletzungen gegenüber Jungen und Männern” schrieb:

    http://www.amazon.de/Innocent-Women-Children-Protection-Civilians/dp/0754647455/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1405102975&sr=1-1&keywords=Charli+Carpenter%2C

  9. Leszek says:

    Da die Soziologen Walter Hollstein, Gerhard Amendt und Anthony Synnott weiter oben von mir nur kurz erwähnt wurden, sei an dieser Stelle auch noch jeweils ein für das Thema Männerrechte wichtiges Werk von ihnen genannt:

    Walter Hollstein – Was vom Manne übrig blieb: Das missachtete Geschlecht

    http://www.buecher.de/shop/mann/was-vom-manne-uebrig-blieb/hollstein-walter/products_products/detail/prod_id/36597529/

    Gerhard Amendt – Von Höllenhunden und Himmelswesen: Plädoyer für eine neue Geschlechter-Debatte

    http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/von-hoellenhunden-und-himmelswesen/amendt-gerhard/products_products/detail/prod_id/39677350/

    Anthony Synnott – Re-thinking Men: Heroes, Villains and Victims

    http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/re-thinking-men-ebook-epub/synnott-anthony/products_products/detail/prod_id/38294238/

  10. Leszek says:

    Der kanadische Soziologe Michel Dorais

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Michel_Dorais

    schrieb ein Standardwerk über sexuellen Mibrauch von Jungen:

    http://www.buecher.de/shop/englische-buecher/dont-tell-the-sexual-abuse-of-boys/dorais-michel/products_products/detail/prod_id/24138292/

    sowie ein Buch über männliche Sexarbeiter:

    http://www.buecher.de/shop/englische-buecher/rent-boys-the-world-of-male-sex-trade-workers/dorais-michel/products_products/detail/prod_id/21612193/

    Der US-amerikanische Soziologe Richard Felson schrieb ein Buch zum Thema “Gewalt und Geschlecht”, in welchem er radikalfeministische Annahmen zu diesem Thema in Frage stellte:

    http://www.buecher.de/shop/englische-buecher/violence–gender-reexamined/felson-richard-b-/products_products/detail/prod_id/22481933/

  11. mitm says:

    Mir ist nicht ganz klar, wie ich diese Diskussion und die Literatursammlung einordnen soll.

    Ausgangspunkt war, daß Lomi die Soziologie als ganze Disziplin als vor Pauschalvorwürfen schützen will. Argumentation: Unterabteilung A der Soziologie (Genderforschung) produziert massenhaft fragwürdige Resultate, Unterabteilung B oder die Personen X,Y und Z haben die Methodendefizite benannt und kritisiert. Das kann zugespitzt formuliert auf zwei Arten geschehen:

    a) als Methodenkritik unter Experten. Aus einer Innensicht der Soziologie (bzw. der Soziologen als soziale Gruppe gesehen) ist das wichtig, für mich als Außenstehenden ist das zuviel Text und Detaildebatte, die ich mangels Zeit nie und nimmer ganz lesen kann und die ich wegen fehlender Methodenschulung auch nicht wirklich beurteilen kann.

    b) als Gegenentwurf zu feministischen Theorien und Realitätskonstruktionen: Statt andere zu kritisieren, kann man es besser machen, Hauptziel des Textes ist die eigene soziale Theorie. Hier werden andere nur kritisiert, um die eigenen Theorien zu verteidigen.

    Die meisten Literaturvorschläge scheinen mir eher in die Kategorie (b) zu gehören.

    Die Frage ist also: soll hier eine spezielle Literaturliste für Experte über die soziologische Methodenkritik an der Genderforschung (bis hin zur Wissenschaftstheorie) erstellt werden oder eine allgemeine mit Lesetips für Anfänger mit kleinem Zeitbudget?

    • Leszek says:

      @ man in the middle

      Also ich persönlich hatte dabei einfach im Hinterkopf solche Soziologen (oder Sozialwissenschaftler einer Disziplin, die der Soziologie eng verwandt ist) zu nennen, die für das Thema Männerrechte wichtig sind, sei es
      – dass sie einen wichtigen Beitrag zum Thema “Diskriminierungen, Benachteiligungen, soziale Problemlagen oder Menschenrechtsverletzungen, von denen Jungen und Männer betroffen sind” geleistet haben
      – oder zum Thema “Kritik am radikalen Feminismus”.

      Es geht mir also quasi darum
      1. zu belegen, was die Männerrechtsbewegung Soziologen (oder Sozialwissenschaftlern einer Disziplin, die der Soziologie eng verwandt ist) zu verdanken hat.
      2. eine Liste männerrechtlich relevanter Soziologen (oder Sozialwissenschaftlern einer Disziplin, die der Soziologie eng verwandt ist) zu erstellen, so dass speziell für Menschen, die sich für gesellschaftswissenschaftliche Dinge interessieren potentiell ein besserer Zugang zu männerrechtlichen Themen erreicht werden kann.
      3. dachte ich, Lomi freut sich als Soziologe vielleicht darüber, insbesondere da es ja in den Kommentarsträngen auf “Alles Evolution” leider von einigen unserer geschätzten Mitstreiter hin und wieder dümmliches und kenntnisfreies Soziologie-Bashing zu hören gibt. 🙂

  12. Leszek says:

    Zwar kein Soziologe, aber u.a. Politikwissenschaftler ist Paul-Hermann Gruner,

    http://de.wikipedia.org/wiki/Paul-Hermann_Gruner

    Autor des feminismuskritischen Buches “Frauen und Kinder zuerst”:

    http://www.amazon.de/Frauen-Kinder-zuerst-Paul-Hermann-Gruner/dp/3499609460/ref=cm_cr_pr_product_top

    Ebenfalls kein Soziologe, aber Sozialpsychologe (und Entwicklungspsychologe) ist der Väterforscher Michael Lamb, der sich für ein positives Väterbild einsetzt und die pädagogischen Kompetenzen zeitgenössischer Väter betont.

    http://www.amazon.de/Role-Father-Child-Development/dp/047040549X/ref=sr_1_4?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1405264281&sr=1-4&keywords=Michael+Lamb

    Die französische liberale Feministin Elisabeth Badinter, die mit dem Buch “Die Wiederentdeckung der Gleichheit” ein wichtiges Werk zur Kritik des radikalen Feminismus geschrieben hat,

    http://man-tau.blogspot.de/2013/10/gibt-es-einen-feminismus-mit.html

    hat übrigens Soziologie und Philosophie studiert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89lisabeth_Badinter#Biografie

  13. Leszek says:

    Adrian, Mitbetreiber des der Männerrechtsbewegung nahestehenden Blogs Gay West hat Soziologie und Politikwissenschaft studiert (hatte er mir kürzlich mal erzählt.)

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