Solche und solche

Zu meinen subjektiven Äußerungen über Frauen haben etliche Kommentatoren geschrieben, dass sie ganz andere Frauen kennen. Sie haben meinen Erfahrungen teilweise diametral widersprochen. Das ist auch gut so, erinnert es doch daran, dass Menschen unterschiedlich sind.

Heute morgen ging ich an einer Frau vorbei, die mich ebenfalls daran erinnerte. Sie trug Lederhose. Zusätzlich hatte sie ein farbenfrohes und wirklich großes Tattoo auf dem Arm. Insgesamt wirkte sie recht herb. Ihr Anblick weckte Assoziationen zu Begegnungen mit ähnlichen Frauentypen.

Das Internet hat ja das Potenzial, den Nutzer aus seinem angestammten Milieu herauszulocken. Für gewöhnlich hat man ein recht gut sortiertes Umfeld und nicht selten findet man Freunde, mit denen man vieles teilt: Den Geschmack, den Bildungsgrad, gewisse politische Orientierungen usw. Das führt schnell zu einem Tunnelblick, weil die eigene erlebte Normalität letztlich nur die Normalität des eigenen Milieus ist. Vielleicht ist diese Tunnelblickgefahr in der Großstadt noch größer, wo man zuweilen in  sehr milieugeprägten Umfeldern wohnt. In meiner Umgebung dominiert die jüngere Generation, akademisch gebildet, biomarkt- und kinderladengestählt. Alte gibt es fast gar nicht. BILD-Zeitungslesende Kleinbürger fallen kaum ins Gewicht.

Natürlich weiß ich, dass das nicht alles ist. Aber im Alltag bleiben die Begegnungen mit anderen Milieus meist aus. Doch über das Internet habe ich recht viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Prägungen kennengelernt. Darunter war auch eine Reihe von Frauen, die der Dame von heute morgen ähnelten, vom Schlage der herben Arbeiterin.

Diese Damen stehen in einem auffälligem Gegensatz zu dem bürgerlichen Frauenideal, das Frauen eher in romantischer Weise beschreibt: Eher zierlich als stämmig, eher zurückhaltend als vorlaut, eher fürsorglich als eigensinnig. Diese Damen hingegen sind vom Auftreten her eher robust, meinungsstark, eher laut und haben einen Hang zur Direktheit. Die für Dienstleistungsberufe eher typische bürgerliche Tugend der Diplomatie und Zurückhaltung liegt ihnen nicht. Sie halten das im Gegenteil für eine Form der Verlogenheit. Daher geizen sie nicht mit ihrer Meinung und sie tragen sie auch selbstbewusst und kämpferisch vor. Ihre Umgangsformen sind rauh, aber herzlich, aber die Herzlichkeit kann nur der Eingeweihte erkennen – gewiss nicht der Vertreter meines Herkunftsmilieus, der diese Raubauzigkeit bereits als skandalös einzustufen gewohnt ist. Es sind zugleich Damen, die eher in Ausbildungsberufen arbeiten, kein Abitur haben, also auch keinen Hochschulabschluss haben und die – so vermute ich – auch aus eher arbeiterlichen Elternhäusern stammen. Ich spreche hier allerdings auch von einer bestimmten Altersgruppe, nämlich um die 40+.

Milieus

Es ist immer wieder faszinierend zu erleben, wie unterschiedlich Menschen sind. In der Soziologie gibt es “Milieu” als Konzept, um solche Unterschiede zu systematisieren. In Milieus werden Menschen zusammengefasst sowohl nach Bildung und Einkommen als auch nach Alltagsgeschmäckern und Lebenseinstellungen. Es gibt – wenn das noch aktuell ist – demnach in Deutschland so um die neun verschiedenen Milieus, also Großgruppen, die sich voneinander in wesentlichen Dingen unterscheiden, die Menschen versammeln, die über die Milieugrenzen hinweg Schwierigkeiten miteinander haben, weil sie zu gegensätzliche Geschmäcker und Werthaltungen haben.

Das gilt natürlich nicht nur für Frauen, sondern auch Männer. Mein Lieblingsbeispiel ist der Vergleich zwischen Gerüstbauern und Philosophiestudenten. Es mag für Biologen ein ausgemachtes Ding sein, dass alle Männer irgendwie nach festgelegten Schemata agieren. Dennoch sind die Verhaltensunterschiede ungemein hoch und genauso ist es das Konfliktpotenzial. Das gilt vor allem auch für die Verkörperung von “Männlichkeit”. Der Gerüstbauer (oder nehmen wir den Fitnessstudiobesucher) ist dabei sehr körperbetont, ähnlich wie die oben beschriebenen Damen sehr direkt und durchaus konfrontativ. Der Philosophiestudent ist hingegen eher bemüht, seine körperliche Präsenz zu minimieren und er versucht sich in Diplomatie (idealtypisch). Schließlich wird er auch nicht über schlüpfrige Altherrenwitze lachen können, die auf der Baustelle lautes Gröhlen verursachen.

Beide Personengruppen begegnen einander tendenziell mit Verachtung. Der Philosoph hält die anderen für potenziell gewalttätig, für laute Rüpel, ungebildete BZ-Leser, für aufdringlich und unhöflich. Der Gerüstbauer hält den Philosophen für feige, eingebildet, schwächlich, für zu zögerlich, denn der Philosoph ist für ihn kein Macher, keiner, der zupackt, wenn es ernst wird (auch das jetzt mal etwas zugespitzt).

Was folgt nun aus dieser Betrachtung?

Sowohl Feminismus als auch Maskulismus können mit ihren Konzept von Weiblichkeit und Männlichkeit an dieser Vielfalt nur scheitern. Dabei hat der Maskulismus – noch- eine gewisse Ahnung davon, dass es “den” Mann nicht gibt. Der Feminismus hat bei aller Betonung des Geschlechts als soziale Konstruktion doch ein monolithisches Frauenbild, dass er in den vermeintlichen Rollenvorgaben des Patriarchats zu erblicken meint. Diese Ideale spielen in gewissen Segmenten der Gesellschaft aber so gar keine Rolle. Im Kreise der herben Arbeiterfrauen haben Prinzesschen wenig Chance. Sie selber sind keine Prinzesschen, sondern wehrhafte gestandene Frauen, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Wo sie in Leder und Tattoos gewandet sind (was wirklich nicht so selten ist), zeigen sie deutlich, dass Barbie-Ideale für sie absolut belanglos sind. Weil also diese Damen gar keine Relevanz solcher Ideale empfinden, sind sie für feministische Unterdrückungsszenarien gar nicht ansprechbar.

Der Maskulismus wiederum dürfte meist übersehen, welche Konflikte zwischen Männern unterschiedlicher Milieus existieren. Diese Konflikte berühten auch das eigene Selbstverständnis als Mann und es führt auch zu einer gewissen Plausibilität der Kritik an Männlichkeit – wenn der Philosoph Kritik an hegemonialer Männlichkeit äußert, meint er die Rüpel vom Schulhof, die ihm seine Kindheit versauert haben. Hier gibt es also einen gewissen Anschluss an feministische Ideen.

Dem Gerüstbauer dürfte der Maskulismus wiederum ziemlich schnurz sein, weil er eher traditionelle Männlichkeitsvorstellungen vertritt. Er wird Maskulisten, vor allem die theoretischen und die, die männliche Leidenserfahrungen thematisieren, eher als Weicheier einstufen.

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11 Responses to Solche und solche

  1. Tja.

    Ich bin ganz und gar nicht deiner Meinung.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann unterscheidest du zwischen allen, Milieus als Merkmalskombinationen und Individuen – die ja alle so wahnsinnig unterschiedlich sind und vielfältig und bunt und was weiß ich. Und du erklärst, daß Feminismus und Maskulismus daran scheitern können – können, nicht müssen. Bedingungen für diesen Unterschied lieferst du nicht.

    Erst mal würde ein Feminist der 3. Welle dir widersprechen: Er würde behaupten, daß er diese Unterschied sehr wohl zu berücksichtigen versucht via Intersektionalität und Queer-Theory und nur beansprucht die sozialen Bedingungen, unter denen die individuellen Frauen leben, zu charaktierisieren, wohingegen er kein Frauenbild habe und auch nicht haben wolle – wegen den Geschlechterrollen und so.

    Ob linke Maskulisten es bedauern, daß sie bisher kein eigenes, nicht-feministisches Verständnis von Männlichkeit hervorgebracht haben und daher auch nicht über ein Konzept männlicher sexueller Würde verfügen, weiß ich nicht. Aber soweit ich sehen kann, suchen sie gar nicht danach.

    Und was das alles damit zu tun hat, daß andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben als du, weiß ich auch nicht, denn gestern wurden ja keine Behauptungen der Art “Ich kenne EINEN Menschen derart, daß”, gemacht sondern der Art “Eine größere Gruppe verhält sich in der Mehrheit anders als ….”. Und sicherlich würde keiner von uns behaupten, daß er mit allen Menschen seines Milieus zu tun hat.

    Meine Diagnose ist: Mit Millieus und Individuen hat das alles gar nichts zu tun, sondern es gibt epistemische Soziotope, die paarweise disjunkt sind. Daruntere wollen wir kleinere und relativ homogene Gruppen von Leuten verstehen, die

    i) miteinander reden
    ii) in etwa das Gleiche wissen und ungefähr dieselben Rationalitätsstandards haben
    iii) dieselbe Art haben, Informationen aus ihren Erfahrungen und den kommunikativen Akten anderer Personen zu gewinnen

    Offenbar gilt:

    1. Vertreter verschiedener Milieus treffen sich zwar, aber sie reden oberflächlich genug miteinander – vielleicht weil man nur Geschäftskontakt hat – um Unterschiede in der Art, die Welt zu verstehen, nicht zu bemerken.
    2. Milieus zerfallen selbst in epistemische Soziotope
    3. Epistemische Soziotope sind in der Regel voneinander getrennt, disjunkt. Nur diejenigen anderen epistemischen Soziotope, die stark vom eigene abweichen, kennt man (z.B. Atheisten und Religioten oder Wissenschaftler und Esoteriker), aber die sind “so weit weg”, daß man sich von denen nur bestärken, aber nicht überzeugen läßt.

    Ok. Das ist vermutlich eine soziologische These – oder vielleicht doch nicht, weil es ja darum geht, was Leute wissen oder erschließen. Was nun? Deine Kommentatoren und du mögen demselben Milieu angehören, aber verschiedenen epistemischen Soziotopen. Was Leute wissen, bestimmt – vor allem auf großen Skalen – wie sie leben. Also machen sie unterschiedliche Erfahrungen, denn sie haben gern Leute um sich, die “ähnlich ticken” wie sie selbst – weshalb sich ja auch homogene Gruppen bilden.

    Angesichts dessen mußt du dich meiner Ansicht nach entscheiden: Entweder haben Feminismus und Maskulismus mit Individuen zu tun – dann braucht man gar nicht anfangen, für alle Individuen dasselbe Projekt zu starten (das hat die 3. Welle des Feminismus gemerkt) oder sie haben mit den sozialen Bedingungen zu tun, die Individuen einander ähnlich machen und Homogenisierungsdruck ausüben (das hat die 3. Welle des Feminismus auch gemerkt und sich klugerweise für Letzteres entschieden).

    So wie ich dich jetzt verstehe, möchtest du dich für ersteres entscheiden. Das sollte man meiner Einschätzung vor allem dann machen, wenn man das Projekt des Maskulismus absägen und lächerlich machen will. Doch dafür besteht in meinen Augen weder Notwendigkeit noch Anlaß. Denn:

    “Diese Ideale spielen in gewissen Segmenten der Gesellschaft aber so gar keine Rolle. Im Kreise der herben Arbeiterfrauen haben Prinzesschen wenig Chance.”

    Klar spielt das eine Rolle, aber an einzelnen Punkten der sozialen Realität dieses Milieus, deren soziale Realität wird nur nicht durchgängig nach dem Prinzessinnen-Prinzip organisiert, wie das vielleicht bei den sog, höheren Töchtern der Fall ist. Aber das ändert an der lokalen Präzenz und Wirkung des Prinzessinnenprinzip nichts.

    • suwasu says:

      Das, was Du epistemische Soziotope nennst, deckt sich weitestgehend mit einem soziologischen Milieubegriff. Hier gibt es wenig Dissens. Die Punkte, die Du genannt hast, sind schon zentral: Es geht um Gruppen, die in der selben Wirklichkeit leben, also die gleichen Interpretationsmuster anlegen, das gleiche Wissen haben usw.

      Daraus folgt nicht, dass man sich jetzt um einzelne Individuen zu kümmern hätte. Man kümmert sich um Gruppen, aber nur der Erkenntnis halber. Die Identifizierung von Milieus ist zugleich die Identifizierung von Konflikten, die zwischen den Milieus ausgetragen werden.

      Für einen politischen Maskulismus ist das wenig von Belang. Der politische Maskulismus sollte Männer als Bürger und Rechtssubjekte ansehen.

      Meine Skepsis richtet sich allein um die Bemühungen maskulistischer Bestimmungen des Wesens von Männern als Basiskonstrukt, von dem man ausgehen möchte. Braucht man auch nicht, siehe politischer Maskulismus.

      Davon unbenommen ist ein Begriff der sexuellen Würde des Mannes, für den man die Milieus nicht bemühen muss. Hier kann man gut und gerne von einem allgemeinen gesellschaftlichen Problem ausgehen.

      • >Hier gibt es wenig Dissens.
        Meiner Ansicht nach sind es völlig verschiedene Konzepte: Ihr meint zu wissen, daß es 9 Milieus gibt. Das bedeutet, daß ihr die Merkmale kennt, nach denen ihr die Gruppen bildet. Meine Gruppen werden nicht nach Merkmalen sondern nach der Homogenität des Denkens gebildet.

        “Die Identifizierung von Milieus ist zugleich die Identifizierung von Konflikten, die zwischen den Milieus ausgetragen werden.”

        Zwischen epistemischen Soziotopen werden keine Konflikte ausgetragen.

        “Meine Skepsis richtet sich allein um die Bemühungen maskulistischer Bestimmungen des Wesens von Männern als Basiskonstrukt, von dem man ausgehen möchte.”

        Nicht mal Evochris vertritt das. Gegen wen opponierst du eigentlich?

      • suwasu says:

        Mich interessieren die Konflikte. Diese Konflikte können erklären, warum Jungs in der Schule benachteiligt werden, auch durch das Agieren von Männern.

        Milieus haben auch einen epistemischen Charakter, meine ich. Die Homogenität des Denkens ist definitiv ein Merkmal von Milieus, sofern man Interpretationen und Werte als “Denken” bezeichnet.

        Gegen wen ich opponiere? Das kann ich an Personen nicht so genau festmachen. Manchmal vertreten einige die Meinung, Männer müssten sich doch irgendwie einig sein. In der Realität ist das eben nicht der Fall.

  2. @LoMi

    Mein Fehler:

    “Sowohl Feminismus als auch Maskulismus können mit ihren Konzept von Weiblichkeit und Männlichkeit an dieser Vielfalt nur scheitern.”

    Ok, dann wirst du deinen blog zumachen, nehme ich an?

    Dann brauch ich mir ja hier keine weitere Mühe zu geben. 😉

  3. “Sowohl Feminismus als auch Maskulismus können mit ihren Konzept von Weiblichkeit und Männlichkeit an dieser Vielfalt nur scheitern.”

    Ein Konzept von Männlichkeit und Weiblichkeit klingt auch recht essentialistisch. Ich würde eher auf Häufungen abstellen mit fließenden Übergängen. Dann wirft einen auch eine maskulinier auftretende Frau nicht aus der Bahn.

    Außerdem hat der Gegensatz aus meiner Sicht auch weniger mit Männlichkeit und Weiblichkeit an sich zu tun, die dort wahrgenommen Häufungen bleiben innerhalb der Schichten gleich, sie sind nur anders ausgeformt.
    Teilweise hat es auch etwas mit unterschiedlichen Frames zu tun, durch die man die Handlungen wahrnimmt.

  4. djadmoros says:

    @Lomi:

    Ich fühle mich bei Deiner Schilderung ganz stark an Bourdieus »Feine Unterschiede« erinnert, wo er (nicht als zentrales Thema, aber immer wieder darauf bezug nehmend) vereinfacht gesagt die Dimensionen »Klasse« und »Geschlecht« kreuztabelliert. Für ihn ist völlig klar, dass Männer der Arbeiterklasse ein anderes Ethos verkörpern als Bürgerliche, die sich bei ihm wiederum in die »Klassenfraktionen« des ökonomischen und des Bildungskapitals teilen. Zentral ist dabei die Idee des milieuspezifischen »Ethos«: ein bestimmtes Verständnis der eigenen Gruppe bzw. Klasse, für in ihr geltenden Kriterien für Zuverlässigkeit und Aufrichtigkeit, für die jeweils verfügbaren Macht- und Einflusspotentialen, die an das gebunden sind, was Bourdieu die primäre »Kapitalsorte« nennt – vereinfacht gesagt: Geld, Bildung, Körperkraft und Solidarität. Für Frauen gilt das in ähnlicher Weise.

    Menschen nur nach einer einzigen analytischen Dimension zu bestimmen, ist insofern ein grober Fehler – es sei denn, diese Einschränkung gehört zu einer detaillierten Forschungsfragestellung, die ihre Begrenztheit methodisch kontrolliert. Und das caveat »Frauen sind keine Gruppe!« meine ich schon im ersten Semester gehört zu haben. Wenn wir etwa darauf verweisen, dass es das »Schicksal« der Männer ist, im Krieg zu sterben, dann bedeutet das faktisch im Hinblick auf die meisten zeitgenössischen Armeen, dass dieses Risiko primär Männer der unteren Schichten trifft – »rich man’s war and poor man’s fight«. Und das dürfte für andere »typisch männliche« Risiken ähnlich gelten.

    Aber der Vorteil dieser Mehrdimensionalität ist, dass man für bestimmte Problemlagen eben auch Verbündete jenseits der primär repräsentierten »Klientel« finden kann.

    @Elmar:

    So ganz verstehe ich Deinen Begriff des »epistemischen Soziotops« nicht. Wenn ich Deine Kriterien – ähnlich wie Lomi – auf soziologische Begriffe zu übertragen versuche, kommt bei mir zwar nicht das Milieu dabei heraus (zu groß), sondern eher die Kleingruppe: darauf passen Deine drei Kriterien m. E. am Besten. Was ich nicht verstehe, ist die Idee der paarweisen Disjunktheit. Die Idee der Diskunktheit übersieht, dass man zumindest in der modernen Welt mehreren solcher Soziotope angehören kann. Und bei der Idee der Paarigkeit kann ich keinen empirischen Bezug identifizieren.

    • suwasu says:

      Djadmoros,

      stimmt, in der deutschen Diskussion durch Vester et al. spielt Bourdieu eine große Rolle bei der Konstruktion der Milieus. Ich nehme mal an, dass die Geschlechterforschung hieran auch längst angeschlossen hat.

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